Alle AIDA Inklusivleistungen
✔ Mahlzeiten in unseren Buffet-Restaurants
✔ Tischgetränke
✔ Attraktive Sport- und Wellnessangebote
✔ Entertainment der Spitzenklasse
✔ Kinderbetreuung im Kids Club
✔ Deutsch als Bordsprache
✔ Trinkgelder
Bei gutem Wetter können Sie von Eilats Hafen aus die Küsten von Israel, Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien erblicken – ein echtes Vierländereck. Die Wüste im Norden sorgt für hohe Temperaturen, es gibt kaum Regen. Aber nass zu werden lohnt sich trotzdem: Vor der Küste verraten Tauchplätze mit Namen wie Neptuns Tische und Japanische Gärten sofort, welche Vielfalt Sie erwartet.
Gut möglich, dass Moses ganz ungewollt einen Boom ausgelöst hat. Denn schon der biblische Prophet soll die Israeliten während ihrer Flucht aus Ägypten durch Eilat geführt haben. Damit war er womöglich der erste Tourist in dieser Gegend. Heute sind es Tausende, die in Eilat ihre Ferien verbringen. Aus gutem Grund: Hier gibt es eine Sonnenscheingarantie. Durchschnittlich an nur acht Tagen im Jahr regnet es am Rande der Wüste Negev. Der ideale Ort also, um sich von Sonne und Meer verwöhnen zu lassen. Logisch, dass man sich bei solch optimalen Bedingungen bestens darauf versteht, den größtmöglichen Spaß am, im und auf dem Wasser zu haben. Ob im Motorboot, beim Banane fahren, im Paddelboot oder im Kajak – das Vergnügen ist garantiert. Natürlich dürfen Sie auch einfach nur ins Wasser hüpfen oder am Strand dösen. Auf jeden Fall einen „Gang runterschalten“ können Sie, wenn Sie im wohl ungewöhnlichsten Meer der Welt baden. Denn im Toten Meer müssen Sie sich noch nicht einmal großartig bewegen, um über Wasser zu bleiben. Hier werden Sie quasi „auf Händen getragen“, da der Salzgehalt in diesem Gewässer fast zehnmal so hoch ist wie in anderen Meeren.
Moses hielt allerdings nicht viel vom Wasser. Bekanntlich ließ er ja das Rote Meer teilen, damit die Israeliten – die Ägypter im Nacken – sicher und trockenen Fußes weiterkamen. Ebenso trocken können auch Sie ins Wasser gehen – im Unterwasserobservatorium Marine Park. Der Beobachtungsraum liegt etwa sechs Meter unter der Wasseroberfläche, so dass Sie einen fantastischen Blick auf Korallenbänke und bunte Fische haben.
Noch trockener ist es nur in der Wüste. Doch in Masada sprudelt die Quelle der Geschichte. Und wieder spielen Flucht und Verfolgung eine Rolle. Während der römischen Herrschaft in Israel ließ Herodes (73 v. Chr. bis 4 v. Chr.) auf einem Bergplateau in Sichtweite des Toten Meeres eine gigantische Festung errichten. Hierher brachte er seine Familie in politisch schwierigen Zeiten, damit sie in Sicherheit war. Denn die Festung auf verschiedenen Ebenen des Tafelberges galt als uneinnehmbar. Sie werden sie aber ganz leicht erobern: Eine Sesselbahn bringt Sie hinauf und damit hinein in eine längst vergangene Zeit. Der römische Tross ließ es sich in seinem Bergexil gut gehen. Weder auf Thermen noch auf Schwimmbäder wurde verzichtet. Der König residierte im Nordpalast auf der oberen Terrasse und hatte sein Lusthaus etwa 20 Meter tiefer auf der mittleren Terrasse. Insgesamt umfasst das Bergplateau eine Fläche von fast 200.000 Quadratmetern. Die Ausgrabungsstätte zählt zu den eindrucksvollsten ganz Israels und ist seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Gleichzeitig umweht den Tafelberg und seine Trutzburg ein Mythos. Im Jahre 70 n. Chr. sollen hier die letzten fast 1.000 jüdischen Aufständischen kollektiven Selbstmord begangen haben, um der römischen Sklaverei zu entgehen.
Während Masada von Menschenhand errichtet wurde, war im Timna-Nationalpark Mutter Natur der Baumeister. Bizarre Felsformationen wie die Säulen Salomons und die Pilzfelsen prägen hier die Wüstenlandschaft. Aber auch der Mensch hat in Timna seine Spuren hinterlassen. Neben ägyptischen Felszeichnungen und Reliefs sowie Resten eines Tempels sind Wohnhäuser und Werkstätten aus der Zeit, als hier noch eine Kupfermine in Betrieb war, erhalten.
Leckeres Eis mitten in der Wüste? Kein Problem. Das bekommen Sie im Kibbuz Yotvata, wo vor allem Milchprodukte hergestellt werden. Deshalb dürfen Sie sich über die weidenden Kühe nicht wundern. Eine ergiebige Quelle macht es möglich. Nicht um wirtschaftliche Aspekte geht es dagegen im Reservat Hai Bar. Hier kümmert man sich um Tiere, die schon seit biblischen Zeiten in Israel leben und vom Aussterben bedroht sind. Ausgetrocknete Flussläufe, in der Sonne rot glühende Felsen und ein beeindruckender Canyon warten auf Sie. Eine Fahrt im offenen Jeep über historische Pilger- und Handelswege vermittelt Ihnen das wahre Wüstengefühl. Verbinden können Sie dieses Abenteuer mit einer Wanderung im Red Canyon, dessen abgerundete Felsformationen ein Werk von Wind, Wetter und Erosionen sind. Wie unterschiedlich das Lebensgefühl in den Kibbuzen sein kann, erfahren Sie beim direkten Vergleich von Neot Semadar und Lotan. Während der erste anmutet als hätte ihn Hundertwasser persönlich in die Wüste gebaut, wird im zweiten ökologisch gelebt und gearbeitet.
Zurück zu Moses. Er hat Jesus von Nazareth nicht gekannt, doch für Israel-Reisende der heutigen Zeit ist der Besuch der Stätten, an denen der Messias gelebt und gewirkt hat, ein unbedingtes Muss. Dazu zählt zweifelsohne Jerusalem, die heilige Stadt. Ölberg, Via Dolorosa, Klagemauer und Grabeskirche – all diese Orte sind für gläubige Menschen von höchster Bedeutung. Spüren Sie in der Stadt der drei Religionen die faszinierende Atmosphäre, die Christen, Juden und Moslems hier schaffen. In Jerusalem werden Bibel und Glaube Wirklichkeit.
Ob Moses nun tatsächlich durch Eilat zog, weiß niemand ganz sicher. Hätte er aber heute noch einmal die Gelegenheit, durchs Heilige Land zu reisen – in Eilat würde er bestimmt einen Stopp einlegen.
Alle Angaben unter Vorbehalt. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Genauere Informationen finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.
Auf einer Fläche von knapp 85 km² erstreckt sich Eilat an der Südspitze Israels und zählt etwa 49.000 Einwohner. Die Stadt ist Israels einziger Zugang zum Roten Meer.
Im Süden Israels herrscht ganzjährig ein Halbwüstenklima. Die Winter sind mild, im Sommer können die Temperaturen leicht über 40 °C steigen. Regen ist selten.
Israel wird als parlamentarische Demokratie regiert. Die Knesset, das israelische Parlament, wählt den Staatschef für eine siebenjährige Amtszeit.
Amtssprachen sind Neuhebräisch und Arabisch.
In Israel bezahlt man mit dem Neuen Israelischen Schekel (NIS), der sich in 100 Agorot unterteilt. 1 NIS entspricht etwa 0,20 Euro.
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