Samaná - So klingt der Sommer
Ein weiteres Juwel im Karibischen Meer ist die Halbinsel Samaná. Sie ist Heimat vieler Fischer und Bergbauern, die ihrem traditionellen Handwerk heute noch genauso nachgehen wie schon vor 100 Jah ren. Vom Hafenort Santa Barbara de Samaná gelangen Sie problemlos zu palmengesäumten Stränden, an denen sich perfekt entspannen lässt. Und in den Tropenwäldern des Naturpara dieses können Sie Mangos und Bananen frisch vom Baum genießen. Oder unternehmen Sie einen Ausflug zum Los-Haitises-Nationalpark mit dem beeindruckenden Wasserfall des Rio Limón, der hier aus 49 Metern Höhe in die Tiefe stürzt.
Sie lieben den Sommer, können ihn spüren, riechen und manchmal auch schmecken? Aber haben Sie den Sommer schon mal gehört? Noch nie?! Dann kommen Sie mit auf die herrliche Halbinsel Samaná im Nordosten der Dominikanischen Republik. Denn hier ist es zuhause, jenes spezielle Gefühl, das Anfang der 1990er Jahre dem karibischen Sommer die Melodie gab. Sie wissen schon, der Ohrwurm aus der Bacardi-Werbung: „Come on over, have some fun, dancing in the morning sun …“
Die Bewohner der Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná (kurz: Samaná), in der die in England in Einzelteilen angefertigte und in der Karibik zusammengesetzte Kirche La Churcha und das Walmuseum einen Besuch lohnen, schwören jedenfalls, dass jener legendäre Spot auf ihrer Bacardi-Insel gedreht worden ist. Und wer wollte ihnen angesichts dieses Bilderbuch-Eilands, das von türkisfarbenem Wasser umgeben ist, widersprechen? Die Cayo Levantado in der Bucht von Samaná ist ein karibischer Traum. Entspannen Sie unter Kokospalmen, oder baden Sie im glasklaren Meerwasser. Sie können auch die Seelöwen besuchen und vieles über Lebensweise und Ernährung der Meeressäuger erfahren, bevor sie gemeinsam mit ihnen schwimmen gehen. Zum Abschied fressen Ihnen die Tiere nicht nur aus der Hand, sie geben Ihnen – falls Sie das wirklich mögen – sogar ein Küsschen.
Cayo Levantado ist auch das Ziel, wenn Sie sich an Bord eines Katamarans die karibische Brise um die Nase wehen lassen. Geankert wird immer dort, wo es besonders schön ist – am Punta Lirio Beach, wo Ihnen tropische Früchte gereicht werden, und vor Cayo Farola, wo sich das Schnorcheln lohnt. Am Ende bleibt viel Zeit, um auf der Trauminsel das Bacardi-Feeling zu genießen.
Ein besonderes Naturschauspiel ist Jahr für Jahr von Januar bis März zu beobachten, wenn die majestätischen Buckelwale zu Tausenden in den warmen karibischen Gewässern vor Samaná überwintern. Diese atemberaubenden Tiere in freier Natur zu erleben, ist nur unter strengsten Auflagen und für eine limitierte Anzahl von Booten beim Whale Watching möglich, denn die bis zu 15 Meter langen Buckelwale sind seit 1966 geschützt.
Natur pur heißt es auch im Nationalpark Los Haitises mit Regen- und Mangrovenwäldern, Lagunen und Flüssen. Diese grüne Wildnis ist bekannt für prähistorische Skulpturen und Höhlenmalereien der Taino-Indianer, der Ureinwohner des Landes. Beeindruckend sind die bis zu 100 Meter hohen Mogotes, natürliche Karstkegel, die aussehen wie riesige Schildkrötenpanzer. Die teils unberührte Landschaft ist nur vom Wasser aus zu erreichen. Sie steigen deshalb in Sabana de la Mer auf ein Schnellboot um. Falls Sie lieber selbst eines steuern wollen, ist das kein Problem. Nach kurzer Einführung und ein paar Übungsrunden lenken Sie Ihr zweisitziges Schnellboot bei einer geführten Tour zur berühmten Vogelinsel, wo Sie nach Pelikanen oder Fregattvögeln Ausschau halten. Gestoppt wird an einer Sandbank, denn beim Schnorcheln und Baden gibt es unter Wasser viel zu sehen.
Auch an Land warten jede Menge Sehenswürdigkeiten. Abseits der üblichen Pfade können Sie bei einer Wanderung zu einem versteckt gelegenen Wasserfall wunderbare Aussichten auf das Land, interessante Einsichten in die Pflanzenwelt und am Ende ein erfrischendes Bad genießen. Kann es Schöneres geben? Schon der Weg wird zum Erlebnis, wenn Sie mit Schnellboot und Truck nach Hato Mayor reisen. Aber eigentlich beginnt die Wanderung durch den Yanigua-Fluss erst dort. Und wieder wartet eine grandiose Belohnung: Entweder Sie baden unter einem Wasserfall, oder Sie machen es wie die Bewohner von Hato Mayor und nehmen ein Schlammbad. Das gilt als bewährtes Rezept für ein langes Leben.
Auf dem Pferderücken durch das gebirgige Hinterland gelangen sie vorbei an Kaffee- und Kakaopflanzen zum Wasserfall El Limón, dem schönsten Samanás. Er hat seinen Namen von den vielen Zitronenbäumen, die hier wachsen. Vor tropischer Kulisse rauscht das Wasser aus 55 Metern Höhe in einen Steinpool, und ein erfrischendes Bad wird zum reinsten Vergnügen.
Eine Pferdestärke ist nicht genug? Steigen Sie um aufs Offroad-Abenteuer im ATV-Fahrzeug. Ob es Straßen gibt, braucht Sie auf dem Weg zum Lulu-Wasserfall und zum Strand Playa del Valle dann nicht mehr zu interessieren. Oder Sie düsen im offenen Truck ins Paradies, denn die vier Kilometer lange und versteckt gelegene Playa Rincón zählt mit ihrem feinen, weißen Sand zu den zehn schönsten Stränden der Welt. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie eine kleine Ananas-Plantage und ein typisch dominikanisches Landhaus. Oder Sie genießen entspannte Stunden mit Speisen vom Feinsten, erfrischenden Getränken und natürlich viel Musik im exklusiven Cayenas Beach Club. Eine Übungsstunde im Merengue-Tanz ist dabei fast schon obligatorisch. Wo könnten Sie es besser versuchen als hier, schließlich stammt die Merengue aus der Dominikanischen Republik.
In Samaná werden sie spüren, wie der Sommer klingt – unvergesslich schön.
Alle Angaben unter Vorbehalt. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Genauere Informationen finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.
Daten & Fakten
Größe
Die Dominikanische Republik (República Dominicana) liegt auf dem Ostteil der Insel Hispaniola. Die Halbinsel Samaná erstreckt sich im Nordosten des Landes auf einer Fläche von 854 km². In der Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná leben rund 40.000 Einwohner.
Klima
Das Klima ist tropisch mit geringen Temperaturschwankungen. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 23 bis 28 °C. Zwischen April und November regnet es häufiger, in den übrigen Monaten gibt es kaum Niederschläge.
Politik
Die Dominikanische Republik ist seit 1966 eine Präsidialdemokratie. Die ehemalige spanische Kolonie ist seit 1863 unabhängig.
Sprache
Spanisch
Währung
Der Dominikanische Peso (RD $) unterteilt sich in 100 Centavos; 100 RD $ entsprechen ca. 1,80 Euro.
